Die­se Übun­gen hel­fen Dir Dei­nen Stimm­klang zu regu­lie­ren und neue Emp­fin­dun­gen zu erfah­ren. Die Her­aus­for­de­rung besteht dar­in, sich das rich­ti­ge Kör­per­ge­fühl für mehr Klang­mög­lich­kei­ten anzu­trai­nie­ren. 
Zum Bei­spiel, Doris lässt sich zur Immo­bi­li­en­be­ra­te­rin aus­bil­den, des­we­gen möch­te sie für ihre Kun­den­ge­spräch eine klang­vol­le­re Stim­me. In ihrer ers­ten Lek­ti­on wünsch­te sie sich: “Ich möch­te bes­ser ver­stan­den wer­den, deut­li­cher und lau­ter spre­chen.” 
Eine ange­neh­me Aus­spra­che und Stimm-Volu­men las­sen sich leicht jeder Stim­me antrai­nie­ren.
 
Bevor Du Dich ent­schei­dest mei­nem Stimm­trai­ning zu fol­gen, lese ich Dir das Gedicht von Chris­ti­an Mor­gen­stern mit zuge­hal­te­ner Nase. 

Die drei Spat­zen
In einem lee­ren Hasel­strauch
Sie rücken zusam­men dicht an dicht.
da sit­zen drei Spat­zen, Bauch an Bauch.
So warm wir der Hans hat’s nie­mand nicht.
Der Erich rechts und links der Franz
So hör’n alle drei ihrer Herz­lein Gepoch.
und mit­ten drin der fre­che Hans.
Und wenn sie nicht weg sind, so sit­zen sie noch.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und oben­drü­ber da schneit es, hu!
Chris­ti­an Mor­gen­stern
 
Nun zu Dir:
  1. Hal­te Dei­ne Nase zu und lies das Gedicht bis zur Hälf­te. Ent­span­ne Dei­ne Lip­pen, auch wenn Dei­ne Stim­me lächer­lich klin­gen mag. Ver­su­che Dei­ner Stim­me auch mehr Volu­men zu geben mit zuge­hal­te­ner Nase.
  2. Öff­ne dann Dei­ne Nase und lese wei­ter. Dei­ne Stim­me soll­te nun mit mehr Volu­men klin­gen. 
Wenn Du noch kei­ne Ver­än­de­rung bemerkst, dann sei gespannt auf den nächs­ten Stimm-Impuls. Dar­in zei­ge ich Dir eine wei­te­re Übung für Dei­ne Stim­me. 

Tra­ge Dich hier für den nächs­ten STIMM IMPULS ein, so erhältst Du auch die wei­te­ren Fol­gen.